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40 Jahre Fachweiterbildung

Die Fachkrankenpflege für Psychiatrie: auch nach 40 Jahren ein Herzstück unserer Bildungsarbeit

In diesem Jahr feiert die LVR-Akademie das 40- jährige Bestehen der Weiterbildungsstätte zur Fachgesundheits- und Krankenpflege in der Psychiatrie. Die Psychiatrie-Enquete der Bundesregierung von 1975 stellte die Professionalisierung und Qualifizierung der Pflegekräfte in der psychiatrischen Krankenpflege als besondere Zielsetzung heraus und gab damit einen wichtigen Anstoß zur Gründung von Weiterbildungsstätten in ganz Deutschland. Die 40- jährige Geschichte der Weiterbildungslehrgänge ist gleichzeitig auch verknüpft mit der Geschichte eines steten Wandels sowohl der Psychiatrie als Wissenschaft als auch der psychiatrischen Versorgung. Diesen Wandel haben die bisherigen 608 Absolventinnen und Absolventen der Fachweiterbildung im LVR unterstützt und begleitet, als Impulsgeber für innovative Pflege und Versorgung, nicht nur in den Kliniken, sondern auch in den außerklinischen Betreuungsformen. Derzeit arbeiten wir an Modellen einer Verzahnung mit Studiengängen im Bereich der (psychiatrischen) Pflege.

Onlinebefragung von Absolventinnen und Absolventen der Fachkrankenpflege

Das Jubiläum ist ein guter Anlass, strukturiert der Frage nachzugehen, wie die Absolventinnen und Absolventen in der Rückschau die Effekte der Fachweiterbildung einschätzen. Die Leiterin der Weiterbildungsstätte, Ute Sturm, hat eine große Zahl von Fachkrankenpflegenden ausfindig gemacht und für die Mitwirkung an der Online-Befragung mit Evasys gewonnen. Wir erhoffen uns Erkenntnisse darüber, ob die Weiterbildung zu veränderten Tätigkeiten, zu mehr Rollenklarheit und qualitätvollerer Arbeit geführt hat, die Motivation, Arbeitsfreude und Bindung an den LVR-Klinikverbund befördern konnte. Die Befragung gibt zudem Hinweise dazu, mit welchen spezifischen Aufgaben die Absolventinnen und Absolventen betraut wurden und ob die Weiterbildung zur Basis weiterer Karriereschritte wurde. Der Rücklauf zur Befragung war sehr gut und wir arbeiten zur Zeit an einer differenzierten Auswertung. Die Ergebnisse werden im LVR-Klinikverbund diskutiert und zu einem späteren Zeitpunkt auch auf dieser Website publiziert.