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Fachkraft für Abhängigkeitserkrankungen

Zielsetzung der Weiterbildung

Ziel der Weiterbildung ist spezielle Kenntnisse zu aktuellen Konzepten der qualifizierten Entzugsbehandlung und Entwöhnungsbehandlung zu vermitteln und Handlungskompetenz in Therapie, Pflege, Betreuung und Nachsorge abhängigkeitskranker Menschen zu erweitern. Das Themenspektrum umfasst die unterschiedlichen Abhängigkeitsformen (Nikotin-, Alkohol-, Medikamenten- und Dro¬genabhängigkeit) und die besonderen Herausforderungen bei der Arbeit mit chronisch mehrfach abhängigkeitskranken Menschen sowie die Behandlung und Pflege von Menschen mit Abhängigkeitserkrankung und weiteren anderen psychischen Erkrankungen.

Organisation und Umfang der Weiterbildung

In einem Zeitraum von zwei Jahren sind ein vierwöchiger Basislehrgang, eine Hospitation von einer Woche im ambulanten oder teilstationären Bereich und eine Hospitation von zwei Wochen im stationären Bereich zu absolvieren. Die Hospitationen werden an zwei Studientagen ausgewertet. Dazu kommen 15 Stunden Supervision sowie zwei weitere Fortbildungsveranstaltungen (je mindestens 20 Std.), eine zu einem berufsspezifischen Thema und eine zur Abhängigkeitsthematik. Darüber hinaus beinhaltet dieser Lehrgang Einheiten von selbstgesteuertem Lernen (60 Std.) und Projektarbeit. Für das Abschlusszertifikat sind eine schriftliche Hausarbeit und die Teilnahme am zweitägigen Abschlusscolloquium erforderlich. Der Gesamtumfang des Curriculums beträgt 409 Stunden.

Seminarangebote

Im Herbst 2017 beginnt der neue Kurs mit der Kursnummer 57/17:
Basiskurs „Fachkraft für Abhängigkeitserkrankungen“

Teil 1 vom 18.09. bis 22.09.2017

Teil 2 vom 13.11. bis 17.11.2017

Teil 3 vom 19.02. bis 23.02.2018

Teil 4 vom 23.04. bis 27.04.2018

Kurs 57/17 - Basiskurs - Fachkraft für Abhängigkeitserkrankungen

Kursleitung

Gudrun Gorski